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Anschaffungskosten und Kreditnebenkosten

Anschaffungskosten ist ein Begriff aus dem Rechnungswesen und gehört zum Oberbegriff Anschaffungs- und Herstellungskosten, wobei die Anschaffungskosten den Herstellungskosten eines Produktes gleich gestellt werden, um die Wahl des Kunden nicht zu beeinflussen. Anschaffungskosten beschreiben die Nettokosten für Produkte wie Maschinen, Fahrzeugen oder Immobilien. Im Bereich der Kredite bezieht sich der Begriff auf alle mit dem Kredit in Verbindung stehenden Kosten für die Anschaffung.

Kreditnebenkosten

Bei Aufnahme eines Kredites fallen für den Kreditnehmer neben Tilgungs-und Zinskosten noch weitere Kosten an. Hierzu gehören etwa die Bearbeitungsgebühren, Kontoführungsgebühren oder eine Bereitstellungsprovision. Die endgültige Kreditsumme besteht aus Kreditnebenkosten, Kreditzinsen und Nettokreditsumme. Kreditnebenkosten können seit Einführung der Abgeltungssteuer 2009 nicht mehr abgesetzt werden.

Beim Kauf einer Immobilie

Im Bereich der Immobilienfinanzierung gehören der Kaufpreis, die Provision und Maklergebühren ebenso zu den Anschaffungskosten und Kreditnebenkosten wie die Gebühren für den Notar, eine mögliche Finanzierungsberatung, Gutachterkosten, Kosten für den Grundbucheintrag oder die Grunderwerbsteuer.