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Courtage und Provisionen

Der Begriff Courtage ist im Wesentlichen dem Begriff der Provision gleichzusetzen. In aller Regel zahlt ein Kunde einem Vermittler, der zwischen ihm und dem Verkäufer steht (etwa ein Makler) Courtage für die verkäuferische oder vermittlerische Tätigkeit. Meist ist dies ein Prozentsatz der Summe, die der Kunde dem Verkäufer zahlt. Im Bereich der Kredite und Finanzierungen werden für unterschiedliche Finanzierungsgeschäfte auch unterschiedliche Provisionszahlungen fällig.

Maklergebühr

Eine Courtage wird auch Maklergebühr genannt und wird dem Makler bei einer erfolgreichen Vermittlung eines Kauf-Geschäftes als Provision gezahlt. Der Makler hat nur Anspruch auf die Gebühr, wenn es zu einem vollständigen Vertragsabschluss kommt und dies auch durch sein aktives Zutun erreicht wurde.

Provision

Die Provisionszahlungen für die Vermittlung von Immobilien sind in den Bundesländern recht unterschiedlich. Für das Vermitteln einer Mietwohnung wird in der Regel keine Maklerprovision vom Mieter verlangt, wohingegen beim Verkauf oder Kauf einer Immobilie Courtage-Zahlungen von beiden Seiten möglich sind. Wird ein Makler mit einer Wohnungssuche oder -vermittlung beauftragt, wird häufig auch eine Vermittlungsprovision von bis zu zwei Monats-Netto-Kaltmieten vereinbart.

Zu Provisionszahlungen kommt es aber auch bei der Vermittlung von Finanzprodukten wie Girokonto, Festgeld, Kreditkarten oder Tagesgeld. Auch bei der Vermittlung von Krediten oder Versicherungen werden Provisionen gezahlt. Der Versicherungsmakler erhält nach Abschluss des jeweiligen Vertrages eine, entweder im Vorfeld festgelegte Provision, oder einen prozentualen Anteil der Versicherungs- oder Abschlusssumme.