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Zahungsunfähigkeit und Insolvenz

Weit vor der Zahlungsunfähigkeit wird zunächst ein Zahlungsverzug festgestellt und einige Mahnungen verschickt. Erst dann werden weitere rechtliche Schritte eingeleitet und eventuell ein Inkasso-Unternehmen beauftragt. Eine Zahlungsunfähigkeit bedeutet nicht sofort auch, dass eine Insolvenz vorliegt. Hieraus kann jedoch eine Insolvenz entstehen. Bei Privathaushalten spricht man daher von Privatinsolvenz.

Zahlungsunfähigkeit

Eine Zahlungsunfähigkeit bezeichnet den Zustand eines Schuldners, unfähig zu sein, seine Schulden bei seinem Gläubiger zu tilgen. Hier sollte unbedingt geklärt werden, ob es sich um einen vorübergehenden Engpass handelt oder ob sich die Zahlungsunfähigkeit zu einem längeren Zustand entwickeln könnte. Sollte sich die Zahlungsunfähigkeit nicht bessern oder erhärten, kann es zu einer Insolvenz kommen.

Insolvenz

Eine Insolvenz bezeichnet den Zustand eines Schuldners, akut zahlungsunfähig und somit unfähig zu sein, seine Schulden bei seinem Gläubiger zu tilgen. Man unterscheidet bei der Insolvenz zwischen einer Insolvenz juristischer Personen und natürlicher Personen (Privatinsolvenz). Ein Schuldenberater berät die betroffenen Personen und kann eventuell Lösungsvorschläge machen. Wenn die Insolvenz nicht mehr abzuwenden ist, wird ein Insolvenzverfahren eingeleitet.

Inkasso

Inkasso beschreibt den Einzug von Forderungen in der Finanzwirtschaft. Dabei gibt es verschiedene Tätigkeiten der sogenannten Inkassounternehmen, die ihrem Auftraggeber helfen, die offenen Schulden einzutreiben: Einzug im Auftrag des Auftraggebers, eigene Einzugsermächtigung, Inkassozession oder Vollabtretung. Inkassounternehmen gehen teilweise rigoros gegen den jeweiligen Schuldner vor.