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Was ist eine notarielle Beurkundung?

Durch eine notarielle Beurkundung wird eine Urkunde durch einen Notar eingerichtet, die rechtsmäßig bestimmte Handlungen und Aussagen bestimmter Personen nachweist. So sind z.B. Grundstückskaufverträge oder Erbverzichtsverträge nur notariell beglaubigt rechtmäßig.

Der Notar belehrt bei einem solchen Termin die Erschienen, prüft deren Identität und verfasst ein Schriftstück, was von allen Anwesenden unterzeichnet werden muss. Eine notarielle Beurkundung wird auch bei der Gründung von Kapitalgesellschaften wie zum Beispiel einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) oder Aktiengesellschaft (AG) notwendig.

Der Notar beim Immobilienerwerb

Wird eine Immobilie erworben oder Verkauft ist der Notar nicht nur für die Beurkundung des Immobilienkaufvertrages zuständig, sondern auch als "Mittler" im Auftrag des Käufers tätig. Er vertritt also die Interessen des neuen Eigentümers. Er ist in diesem Zusammenhang für den Grundbucheintrag, die Zahlungsaufforderung und die Meldung des Zahlungseingangs zuständig.

Die Kosten für die Dienste des Notars im Zuge des Immobilenkaufs betragen etwa 2,00 % des Kaufpreises. Die Grunderwerbsteuer im Schnitt 3,50 %.