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Schufa-Klauseln müssen nicht einfach hingenommen werden.

Schufa-Klauseln müssen nicht einfach hingenommen werden. In Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ist oft eine sogenannte SCHUFA-Klausel eingefügt. Damit erzwingen die Vertragspartner vom Konsumenten die Abgabe einer Einverständniserklärung zur Weitergabe persönlicher Daten an die SCHUFA.

Diese Schufa-Klausel kann vom Verbraucher prinzipiell aus dem jeweiligen Vertrag oder einer Anfrage gestrichen werden. Hierbei kann es jedoch passieren, dass ein Handyvertrag oder ein beantragter Kredit nicht genehmigt oder ausgezahlt wird. Bei der Eröffnung eines Girokontos kann das Entfernen dieser Schufa-Klausel dazu führen, dass ein Dispositionskredit, EC/Maestro-Karte oder eine Kreditkarte und weitere zusätzliche Leistungen von vorn herein ausgeschlossen werden können.

Wird jedoch beispielsweise nur ein Sparkonto eröffnet, darf keine SCHUFA-Abfrage erfolgen, da die Bank in diesem Fall kein wirtschaftliches Risiko eingeht.

Werden Schufa-Daten irgendwann gelöscht?

Schufa Daten werden - so wie Punkte in Flensburg auch – nach einer gewissen Zeit wieder gelöscht. Angaben über verschiedene Anfragen, z.B. durch ein Kreditinstitut werden nach einem Jahr entfernt. Hierbei ist interessant, dass die Anfrage selbst nur ganze 10 Tage in der Auskunft erkennbar ist. Kredite und Finanzierungen werden drei Jahre nach kompletter Rückzahlung aus dem Datenbestand gelöscht.

Nach aktuellen Angaben der Schufa werden jedoch Forderungen mit Kreditbeträgen von weniger als 1000€, die innerhalb eines Monats bezahlt werden, direkt und nicht erst nach drei Jahren gelöscht. Bürgschaften werden umgehend nach Rückzahlung der Hauptschuld entfernt. Girokonten und Konten für Kreditkarten erfahren umgehend nach Auflösung eine Datenlöschung. Daten aus den Amtsgericht-Schuldnerverzeichnissen bleiben ebenfalls für 3 gespeichert und werden dann entfernt.

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